Volkswagen: Thermofenster laut EuGH-Generalanwalt rechtswidrig / Schadensersatz-Forderungen im Dieselskandal erhalten Rückenwind
Köln (ots) – Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) laufen derzeit mehrere Verfahren zu den häufig von Autoherstellern eingesetzten „Thermofenstern“. Nach dem Schlussplädoyer des Generalanwalts Athanasios Rantos vom 23.09. gilt es als sicher, dass der EuGH diese Technik als illegal einstuft. Dies wird sich vermutlich auf Millionen von Käufern auswirken, die Autos mit derartigen Abschalteinrichtungen von Volkswagen und anderen Herstellern gekauft haben.
Thermofenster verfälschen Abgaswerte und sind rechtswidrig
Der Generalanwalt findet in seinem Gutachten deutliche Worte für die Thermofenster. Diese sorgen dafür, dass die eingebaute Abgasreinigung bei bestimmten Außentemperaturen oder bei Fahrten in Höhenlagen abgeschaltet wird. Eine solche Technik ist grundsätzlich verboten. Es gibt zwar Ausnahmen von dem Verbot, wenn die Abgasreinigung zum Schutz des Motors vor Schäden zeitweise abgeschaltet werden muss. Doch die Hersteller nutzen diese als seltene Ausnahme gedachte Regelung als Schlupfloch. Sie nennen die stärkere Abnutzung von Teilen der Abgasrückführung als Begründung, dass eine Abschaltung der Abgasreinigung praktisch während des gesamten Winters in Europa notwendig sei. Auf diese Weise ersparen sie sich Investitionen in eine funktionstüchtige Abgasreinigung.
Laut Generalanwalt Rantos unterliegen diese Bauteile aber nicht der genannten Ausnahme, da sie nicht direkt zum Motor gehörten, sondern zur Abgasreinigung. Im Übrigen sei eine solche Abschalteinrichtung auch kein nur geringfügiger Verstoß, selbst dann nicht, wenn der Kunde seine Kaufentscheidung nicht von einer illegalen Abschalteinrichtung abhängig gemacht hätte.
Anwalt erläutert die Entscheidung und ihre Auswirkungen
Die bundesweit tätige Verbraucherkanzlei KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ hat bereits seit Bekanntwerden des Dieselskandals betroffenen Kunden zu Schadensersatz verholfen. Dr. V. Ghendler, Partner der Kanzlei, erläutert: „Der EuGH weicht in seinem Urteil nur höchst selten von der Einschätzung des Generalanwalts ab. Wir freuen uns, dass damit wieder ein äußerst verbraucherfreundliches Urteil zu erwarten ist“ Zur Frage, welche Folgen das in einigen Wochen erwartete Urteil für Verbraucher haben wird, sagt er: „Damit kommt viel neuer Schwung in die Klagen im Dieselskandal. Neben Volkswagen sehen wir insbesondere gegen Mercedes, Audi und auch Porsche eine bessere Durchsetzbarkeit der Ansprüche.“
Insbesondere Ansprüche aus Mangelhaftung seien somit leichter durchsetzbar. Diese verjähren aber nach zwei Jahren. Doch auch mit Ansprüchen wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung, die eine deutlich längere Verjährungsfrist besitzen, müssen sich laut Dr. Ghendler die Gerichte wieder beschäftigen.
Kostenlose Erstberatung für Autokäufer
Das Legal-Tech-Unternehmen halloAnwalt ist im Dieselskandal eine erste Anlaufstelle für Verbraucher. Wer sich informieren möchte, ob auch sein Auto mit einem illegalen „Thermofenster“ oder einer anderen illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet ist und mehr über seine Ansprüche erfahren will, kann sich unverbindlich melden. Der Fall wird unverzüglich an einen geeigneten Rechtsanwalt vermittelt, der garantiert kostenlos eine erste Einschätzung abgibt.
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Das Wichtigste zusammengefasst:
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- Energieversorgungsunternehmen (EVUs) weiterhin in Zugzwang, um von der Marktentwicklung zu profitieren
- Innerhalb von nur 5 Wochen ermöglicht Excubate über seinen Corporate Startup Campus Ansatz den Vertrieb von Wallboxen
- Zielerreichung mit Hilfe von 4 Workstreams: Leadgenerierung & Vertrieb, CRM-System Einbindung, Produktentwicklung und Dienstleister Steuerung
- Endkunden, die örtlich nicht mit entsprechenden e-Mobilitäts-Angeboten versorgt werden, wechseln häufig den Stromanbieter
- E-Mobilitäts-Anbieter müssen nicht nur eine Kundenlösung für das Kerngeschäft, sondern auch für den Förderprozess bereitstellen
- Überregionale Anbieter, auch aus anderen Branchen, drängen verstärkt in den Markt (z.B. VW Elli (https://www.elli.eco/de/startseite)). Neben dieser neuen Bedrohung schrumpft seit Jahren der Markt für das Commodity-Geschäft (d.h. Strom und Gas) der EVUs (Quelle: btelligent), was die Entwicklung zukunftsorientierter Geschäftsmodelle notwendig erscheinen lässt, wofür e-Mobilität ein erster Anwendungsfall sein kann.
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- Versorgungstarife und
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ADAC Preisvergleich von Leihfahrrädern und E-Scootern / Wer elektrisch fährt, zahlt deutlich mehr
München (ots) – Ausleihbare E-Scooter, Fahrräder und E-Bikes sind aus dem Stadtbild vieler Großstädte kaum wegzudenken. Der ADAC hat in Berlin, Hamburg und München ihre Preise verglichen. Dabei wurde klar: Wer sich elektrisch fortbewegen will, zahlt meist mehr als das Doppelte als für normale Räder.
Einzige Ausnahme: Der E-Scooter von Bolt. Hier kosten 15 Minuten nur 1,35 Euro – rund ein Drittel des Preises der Konkurrenten, der in der Spitze bei vier Euro liegt. Ähnlich hoch war das Preisniveau bei den E-Bikes, außer bei der MVG in München. Herkömmliche Treträder kosten in allen drei Städten zwischen einem und 1,70 Euro für die Viertelstunde.
Sowohl bei den normalen Rädern als auch bei den E-Bikes gibt es in München bei der MVG die günstigsten Angebote. So zahlt man für fünf Minuten E-Bike bei Lime 1,25 Euro, bei der MVG dagegen nur 80 Cent. Bei 15 Minuten wird der Abstand größer: 3,75 Euro bei Lime gegenüber 2,40 Euro bei der MVG. Und bei 30 Minuten spart man mit dem E-Bike der MVG 2,70 Euro gegenüber dem von Lime.
In Berlin liegen die Preise für 15 Minuten zwischen einem Euro bei Nextbike/Edeka Bike und 1,70 Euro bei Donkey Republic. Teuer wird es auf einem E-Bike: Während bei den klassischen Rädern von Nextbike/Edeka Bike ein Euro fällig wird, kostet das E-Bike von Lime sieben Euro. In Hamburg gab es keine Leihräder ohne Elektroantrieb, die zum Testzeitpunkt spontan und ohne Grundgebühr angemietet werden konnten. Dafür ist die Grundgebühr bei dem einzigen Leihrad-Anbieter Call a Bike/Stadtrad mit fünf Euro pro Jahr besonders niedrig. Dieser Betrag wird im ersten Jahr als Fahrtguthaben angerechnet, zusätzlich gibt es die erste halbe Stunde bei jeder Fahrt umsonst.
Über alle Anbieter hinweg zahlt man für normale Räder in München für 15 Minuten durchschnittlich 1,35 Euro und in Berlin 1,40 Euro. Auch bei den E-Bikes ist München am günstigsten mit im Schnitt 3,08 Euro, gefolgt von Hamburg mit 3,85 Euro und Berlin mit 4 Euro. Nur die E-Scooter sind in München am teuersten: 3,44 Euro gegenüber 3,35 Euro in Hamburg und 3,28 Euro in Berlin.
Verglichen wurden jeweils die Preise beim Ausleihen für 5, 15 und 30 Minuten. Als Grundlage dienten die Apps der Anbieter am 7. und 8. Mai 2021 jeweils eine Stunde vor- und nachmittags. Auf Grund der Dynamik des Markts wurden am 6. und 7. August sowie im September Nacherhebungen durchgeführt. Berücksichtigt wurden nur solche Anbieter, bei denen man spontan und ohne das Entrichten einer Grundgebühr mieten konnte. Die Preise setzten sich in der Regel aus Entsperrungsgebühr und Minutenpreis zusammen.
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Dieselpreis steigt deutlich / Stärkere Heizölnachfrage sorgt für Verteuerung / auch Benzin klettert
München (ots) – Die im Herbst stärker werdende Heizölnachfrage sorgt an den Tankstellen in Deutschland für deutlich höhere Dieselpreise. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt, kletterte der Preis für einen Liter Diesel binnen Wochenfrist um 2,4 Cent und liegt derzeit im bundesweiten Mittel bei 1,444 Euro. Auch Benzin verteuerte sich gegenüber der Vorwoche: Ein Liter kostet im Schnitt 1,581 Euro – ein Plus von 0,8 Cent.
Maßgeblich für die Verteuerung der Kraftstoffe sind die Rohölnotierungen. So ist der Preis für Rohöl der Sorte Brent auf rund 78 US-Dollar gestiegen. Einen Grund für einen weiteren Anstieg der Kraftstoffpreise sieht der ADAC derzeit jedoch nicht – im aktuellen Preisniveau ist der jüngste Ölpreisanstieg bereits eingepreist.
Angesichts des hohen Preisniveaus sollten Autofahrer mehr denn je vor dem Tanken auf niedrige Preise achten. Untersuchungen des ADAC zeigen, dass Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten sind. Wer diese Faustregel berücksichtigt und die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tageszeiten und den Anbietern nutzt, kann beim Tanken stets einige Euro sparen.
Unkomplizierte und schnelle Hilfe bekommt man mit der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ – jetzt im neuen Design. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App nun auch eine Punkt-zu-Punkt-Navigation und eine detaillierte Routenplanung. Daneben erleichtern aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss Autofahrern die Fahrt zur günstigsten Tankstelle. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.
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Der Autoherbst steht vor der Tür / KÜS-Tipps für die Autopflege in der kalten Jahreszeit
Losheim am See (ots) – Die Tage werden kürzer, das Thermometer sinkt in frische Temperaturregionen – es wird Herbst. Für die Autofahrer und Autofahrerinnen bedeutet dies, das Fahrzeug mal gründlich durchzuchecken und sich an die Wetterbedingungen anzupassen. Die KÜS hat hierzu, kurz und kompakt, die passenden Informationen.
Eine Konservierung des Lackes sowie der Gummi- und Kunststoffteile mit den entsprechenden Pflegemitteln kostet Zeit. Sie lohnt sich jedoch bei den Witterungseinflüssen der kommenden Monate. Saubere Scheiben garantieren eine gute Sicht und somit einen guten Überblick im Straßenverkehr – besonders bei Regen und in der Dämmerung. Waschwasser mit entsprechendem Reinigungsmittel mit Frostschutz sollte also auch in der Scheibenwaschanlage vorhanden sein. Scheibenwischer kann man auf ihre Funktion überprüfen und bei Bedarf ersetzen.
Für die Verkehrssicherheit bedeutend ist die Beleuchtung des Fahrzeuges. Ihre Unversehrtheit und die tadellose Funktion sollten überprüft werden. Dazu gehören auch Gefährte wie etwa Anhänger, sie sind in der Regel seltener in Betrieb. Viele KÜS-Partnerinnen und KÜS-Partner sowie Werkstätten führen einen kostenlosen Licht-Check durch.
Eine schadhafte Batterie zählt zu den häufigsten Pannenursachen auf unseren Straßen. Sie sollte in einer Werkstatt geprüft werden, ab ihrem vierten Lebensjahr empfiehlt sich dies in regelmäßigen Abständen.
Der einzige Kontakt des Autos zur Fahrbahn sind die Reifen. Dem Profil, möglichen Beschädigungen, auch an der Flanke, und dem Luftdruck sollte hier die Aufmerksamkeit gehören. Nicht nur die zum Saisonwechsel aufgezogenen Reifen, sondern auch den über das ganze Jahr gefahrenen Allwetter-Reifen muss man kontrollieren. Die Profiltiefe muss die gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter haben. Die KÜS empfiehlt für Allwetter- und Winterreifen jedoch 4 Millimeter.
Die Prüfung des Öl-, Kühlmittel- und Bremsflüssigkeitsstandes gehört auch zum herbstlichen Autocheck. Bei Bedarf muss nachgefüllt oder ausgetauscht werden. Das sollte am besten in der Werkstatt passieren.
Was natürlich auch zum Autofahren im Herbst gehört, ist die der Witterung angepasste Fahrweise.
Pressekontakt:
KÜS
Herr Peter Kerkrath
Tel.: 06872/9016-380
E-Mail: presse@kues.de
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Autoankauf Düsseldorf : KFZ-Ankauf in Düsseldorf. Verkaufe dein Auto auch mit Motorschaden oder als Unfallwagen.
Autoankauf in Düsseldorf – Auto im Raum Düsseldorf verkaufen – kostenlose Beratung Keine Lockpreise, Abholung in Düsseldorf sicher & fair! Wer seinen Unfallwagen verkaufen möchte, wird von der Kundenorientierung des Autohändlers für Düsseldorf und das Rheinland begeistert sein. Ein kurzer unkonzentrierter Augenblick und schon ist es passiert: Es hat ordentlich gekracht. Ist außer Blech- und Karosserieschäden nichts Schlimmeres passiert, ist dies Grund genug, erleichtert aufzuatmen. Dennoch bleibt der Schock und die Frage: Wohin mit dem Unfallwagen? Oftmals folgt auf den Unfall das Klinkenputzen bei diversen Autohändlern, denn längst nicht jeder hat ein Interesse daran, nicht fahrbereite, mehr oder minder stark beschädigte Gebrauchtwagen anzukaufen. Bei den meisten lautet die Devise kaufen und möglichst umgehend weiterverkaufen.